Kürzungen bei der Stadtranderholung zurücknehmen
Die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohlfahrtsverbände, in der die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, das Diakonische Werk, das Deutsche Rote Kreuz, der Paritätische und die Jüdische Gemeinde zusammen arbeiten, hält das eigenmächtige Vorgehen des Duisburger Kämmerers, die Finanzmittel für die diesjährige Stadtranderholung um 20 Prozent zu kürzen , für einen Skandal.
„Hier wird ganz offensichtlich ein Streit zwischen der städtischen Verwaltungsspitze und der Ratspolitik auf dem Rücken der Kinder in unserer Stadt ausgetragen“, so Andreas Fateh, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände.
Die Stadtranderholung ist das wichtigste Angebot des Jugendamtes in den Sommerferien und blickt mittlerweile auf eine jahrzehntelange erfolgreiche Tradition zurück. Heute nehmen zu einem großen Anteil die Kinder von Alleinerziehenden und berufstätigen Eltern an dem Ferienprogramm teil, da diese sich häufig keine Urlaubsreise leisten können oder auf eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder in den Ferien dringend angewiesen sind.
Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände fordert den Kämmerer auf, die Kürzungsverfügung umgehend zurückzunehmen und damit die politische Beschlusslage anzuerkennen, auch in diesem Jahr wieder ca. 1500 Kindern attraktive Ferien in Duisburg zu ermöglichen.
Duisburg, den 29.06.2010
gez. Andreas Fateh
Sprecher der Arbeitsgemeinschaft
Wer wir sind
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg ist ein Zusammenschluss der sechs anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg. Die AWO-Duisburg, das Diakonische Werk, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Jüdische Gemeinde und der Caritasverband Duisburg bündeln in der AG Verbände ihre Kompetenzen. Für diese Verbände und ihre angeschlossenen Organisationen sind insgesamt rund 8.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und rund 6.000 Ehrenamtliche tätig.
Die AG Verbände verfolgt das Ziel, die Sozial-, Gesundheits-, Jugend- und Migrationspolitik in Duisburg mitzugestalten. Dazu gehören der regelmäßige Austausch innerhalb der Mitgliedsverbände und der Dialog mit den Partnern unter anderem in Politik, Verwaltung sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen. Die Arbeitsgemeinschaft will als Interessensvertretung - auch und gerade der Betroffenen - die bestehenden Angebote sichern und entwickelt die soziale Arbeit in Duisburg weiter.
Die AG Verbände nutzt ihr professionelles Wissen und die Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit den Menschen in unserer Stadt, um auf besonderen Handlungsbedarf im sozialen Bereich hinzuweisen. Sie initiiert neue soziale Dienste und wirkt an den Beschlüssen der sozial-politischen Gremien mit.
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt Duisburg.














